Wie zuvor erwähnt teilen sich beide Modelle einige Komponenten:
- Gehäuse
- 350W ATX-Netzteil
- Mainboard MS-7012
- CPU-Kühler samt Luftführungstrichter
- Zwei optische Laufwerke
Das Mainboard basiert auf dem Intel-Chipsatz 865PE samt ICH5 und ist mit dem PGA-Sockel 478 ausgestattet. Als RAM ist DDR vorgesehen, mit Taktraten abhängig von der eingesetzten CPU (FSB). Als Grafikschnittstelle kommt AGP zum Einsatz, mit Unterstützung bis AGP 8x.
Bild: MedionUnterstützte Prozessoren
Theoretisch müssten alle Intel-Prozessoren für den Sockel 478 der Typen Pentium 4 (Prescott), Pentium 4 (Northwood), Celeron D (Prescott-256) und Celeron (Northwood-128) lauffähig sein. Wenn man sich die Listen bei Wikipedia anschaut und dabei im Hinterkopf hat das der vom Mainboard maximal unterstützte FSB-Takt 800 MHz beträgt wären demnach entweder der Pentium 4 Extreme Edition 3.4 (Northwood) oder der etwas stromsparendere Pentium 4 HT 550 (Prescott) die leistungsstärksten Prozessoren für diesen Sockel bzw. dieses Mainboard.
Bild: Intel
Bild: Intel
Bild: IntelWelchen habe ich gewählt?
Keinen. Ich habe die Prozessoren so belassen, wie sie ausgeliefert wurden. Die Begründung ist einfach: Für den designierten Einsatzzweck reicht die vorhandene Leistung. Zudem ist der Pentium 4 HT in dem zweiten PC schon nah am Limit (3.0 GHz). Es muss nur sehr wenig problematische Software unter Windows 98 laufen, und die Systemvoraussetzungen für 98 SE sind weit, weit entfernt vom gegebenen:
- x86-Prozessor kompatibel mit 486DX oder 486SX (ab Windows 98 SE: mindestens 66 MHz)
- 16 MB Arbeitsspeicher
- Für die Standardinstallation sind ca. 195 MB freier Festplattenspeicher erforderlich (je nach Systemkonfiguration und gewählten Installationskomponenten zwischen 120 MB und 295 MB)
- CD-ROM- oder DVD-ROM-Laufwerk (für die Installation)
- VGA-kompatible Grafikkarte
- Maus oder kompatibles Zeigegerät
Und der Rest?
Zuerst einmal habe ich geschaut, was ich an Komponenten verfügbar hatte. Für AGP natürlich so gut wie nichts – Das war Standard als ich mit PC-Hardware kaum etwas am Hut hatte. Die verbauten ATI Radeons waren ja aber schon ziemlich leistungsstark für die Zeit. Bei Festplatten war es leichter, PATA-Modelle hatte ich einige zur Auswahl. Der Rest war ja prinzipiell vorhanden.