Der Server ist nun seit einiger Zeit bei Bedarf in Benutzung und hat seine Stärken und Schwächen offenbart. Im Großen und Ganzen bin ich sehr zufrieden, manchmal hat sich Proxmox bzw. Debian doch etwas zickig gezeigt – Aber nur bei „Gefummel“.
Positive Aspekte:
- Der Server ist für einen Computer dieser Leistungsklasse wirklich leise, selbst bei Volllast
- Gute Leistung, ich betreibe wahlweise fünf Windows 10 oder Windows 11 VMs mit je einer vGPU samt 4 GB RAM, konfiguriert mit 16 GB RAM und 6 Kernen
- Das RGB des Kühlers habe ich aktiviert belassen weil dieser oben aus dem Gehäuse schaut
- Für die Kosten ein sehr potentes System
Negative Aspekte:
- Der Stromverbrauch ist hoch, besonders im Leerlauf werden immer über 100 Watt verbraten. Am Limit ist deutlich über 800 Watt keine Überraschung
- Das eher schwach ausgelegte Mainboard limitiert ein mögliches CPU-Upgrade auf 32 Kerne mit SMT (TR 2990WX)
- Nvidia vGPU ist inoffiziell und schon mehrfach bei Systemupdates kaputtgegangen. Sehr zeitraubend.
Nächstes mal wieder?
Für den aktuellen Einsatzzweck jederzeit gerne. Das nächste mal würde ich mich bei verschiedenen Dingen durch Erfahrung nun anders entscheiden:
- RAM-Ausbau gleich ans Limit (Auch wenn 128 GB im Moment locker ausreichen), das wären dann 256 GB
- ECC-RAM nehmen, wichtig für ZFS
- CPU-Kühler austauschen anstatt das Gehäuse zu verhunzen
- Evtl. die GT 710 einfach weglassen und in dem nun freien PCIe 2.0 x4 Slot eine weitere NVMe-SSD betreiben
Ich denke so wie der „TR-Server“ nun konfiguriert ist wird das längere Zeit unverändert laufen.
Fotos vom aktuellen Stand





