Mini-PC Server #2:

Vorhandene Hardware

Veröffentlicht am Published on 发表于 26. Mai 2026 um at , 12:21

Der Zeitpunkt dieses Ausbaus ist wirklich schlecht gewählt: Gute SSDs sind sehr teuer, RAM in großen Modulkapazitäten förmlich unbezahlbar und auch sonst ist alles teurer und schlechter verfügbar als je zuvor.

Mein primäres Ziel ist also meine vorhandenen Komponenten bestmöglich zu konsolidieren um nur wenige Bauteile teuer einkaufen zu müssen. Da ich Hardware ja fast sammle, ist zum Glück einiges vorhanden. Im Nachhinein sieht eine 970 Evo Plus mit 2 TB von Samsung für damals ~160 € wie geschenkt aus, auch wenn es diese mal kurz auch noch ein Stück günstiger gab. Mittlerweile wird das Modell nicht einmal mehr hergestellt (Das war meine Lieblings-NVMe-SSD für PCIe 3.0 x4 Schnittstellen).

Schnell war klar, das die NVMe-SSDs mit je 2 TB Kapazität aus dem TR-Server ausgebaut werden und dieser somit vorerst stillgelegt werden würde: Neue kaufen während man solch gute in optimalem Zustand hat macht einfach überhaupt keinen Sinn. Weh tut das natürlich trotzdem, wurde der TR-Server doch hauptsächlich wegen der vielen nun ungenutzt herumliegenden PCIe 3.0 Lanes so gebaut wie er ist. Wenn NVMe-SSDs wieder bezahlbarer werden kann 1:1 zurückgebaut werden, immerhin. Proxmox ist dort auf einer Enterprise SSD mit SATA-Schnittstelle von Samsung installiert (Eine SM863a mit 480 GB) und verbleibt im System.

Daraus ergeben sich zwei Samsung 970 Evo Plus mit je 2 TB und zwei Fastro MS200 von MEGA Electronics, auch mit je 2 TB Speicherplatz. Beide reizen PCIe 3.0 x4 beim Lesen nahezu aus und auch die Schreibraten sind ähnlich hoch.

NVMe ist dann klar, SATA?

Ich habe seit einiger Zeit vier Samsung 870 Evo mit je 2 TB auf Lager (noch vor dem starken Preisanstieg gebraucht „günstig“ gekauft, ~110 € pro Stück). Warum 2 TB? Genau – Das Limit von MBR. Diese Kapazität wird für Retrozwecke immer interessant sein und diese Samsung SSDs sind meiner Meinung nach mit das Beste was man für SATA-III kaufen kann. Solid State Drives sind heute im M.2 Formfaktor und kommunizieren via PCIe / NVMe, dementsprechend weniger genutzt werden SATA-Datenspeicher. Das nochmal bessere SSDs mit SATA auf den Konsumentenmarkt kommen ist eher unwahrscheinlich.

In meiner Workstation (Floh-PC) ist als SATA-SSD für Spiele eine 870 Evo mit 4 TB verbaut die nicht einmal zu einem Drittel genutzt wird (Alle Spiele sind mittlerweile auf NVMe). Diese tausche ich durch eine mit 2 TB aus. Nun habe ich also SATA-SSDs mit einmal 4 TB und dreimal 2 TB zur Verfügung.

Das teuerste – RAM?

Hier hätte ich einiges an DDR4 in Geräten verbaut und ein paar Riegel gelagert, sowohl als DIMM als auch als SO-DIMM. Es ist also zu 100% sicher das der oder die Mini-PCs mit DDR4 laufen müssen. DDR5 besitze ich momentan nicht und wäre aus Kostengründen auch keine Option.

Ich werde also mithilfe von bereits vorhandenen Riegeln alles was in meinem Besitz ist im Zweifel so umbauen das es am Ende aufgeht und ich nichts zukaufen muss.

Zuerst muss ein Modell der vielen vorhandenen gewählt werden, darum geht es im nächsten Beitrag.


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